Tennissparte des TSV W weiht das neue Clubheim ein
Nach zehnjähriger Ungewissheit, Planung und kurzer Bauzeit nunmehr eine ideale Tennisheimat für die Spieler
Wennigsen (mi). Mit großer Freude und Beteiligung konnte die rund 125 Mitglieder starke Tennissparte des TSV Wennigsen einen letzten Meilenstein für ihre neue Tennisanlage am Ende des Bröhnweges setzen. Das neue Clubhaus ist fertig. Es wurde am Samstagnachmittag feierlich seiner Bestimmung übergeben, bevor die Tennissparte anschließend ihr großes Sommerfest dort feierte.
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Ein schmuckes Clubheim hat sich die Tennissparte des TSV, hier mit Spartenleiter Heiner Homeier, Bauausschusschef Willi Mantik und TSV-Vorsitzenden Jürgen Stegen hingestellt (von links). Foto: Mießen
Spartenleiter Heiner Homeyer erinnerte in seiner Einweihungsrede noch einmal an die zehnjährige Phase der Ungewissheit der alten Tennisanlage an der Hagemannstraße. Dann konkretisierte sich die Planung des Alten- und Pflegeheimes an dortiger Stelle, drohte einmal wieder zu platzen, nachdem schon Jahre zuvor ein Supermarkt dort in letzter Sekunde verhindert worden war. Doch plötzlichging Anfang 2006 alles sehr schnell. Der Investor des Alten- und Pflegeheimes in der Hagemannstraße war wieder eingestiegen, das Grundstück der Gemeinde schnell verkauft. Ebenso schnell war der damalige Gemeindedirektor mit der Vertragsgestaltung für die Tennissparte. Einem neuen Domizil am Bröhnweg, hinter dem Elan-Sportcenter stand nicht mehr in Wege.
Schon einige Monate danach waren vier verwaiste Tennisplätze wieder hergerichtet. Der Spielbetrieb begann. Eine Boulebahn wurde in der Folgezeit angelegt. Es fehlte nur noch das beliebte Clubheim, das an der Hagemannstraße noch stehen geblieben war.
Ein Bauausschuss der Tennissparte wurde gegründet und die Finanzierung eines neuen Clubhauses am Bröhnweg sichergestellt. 85 000 Euro hatte die Tennissparte zusammenbekommen - 50 000 Euro aus eigenen Mittel, einschließlich der Entschädigung für das gut erhaltene Gebäude an der Hagemannstraße, 25 000 Euro legte die "Mutter-TSV" dazu. 10 000 Euro bekamen die Tennisspieler des TSV von der Sportförderung der Sportregion dazu. Schon bald stand das 90 Quadratmeter große Clubheim in stabiler Holzbauweise an der neuen Tennisanlage im Bröhnweg durch eine Firma bis zum Rohbau. "Runde 3000 Arbeitsstunden haben wir bisher selbst in Eigenleistung für den kompletten Innenausbau investiert", berichtete Heiner Homeier stolz den zahlreichen Einweihungsgästen am Samstagnachmittag und führte durch das neue Clubheim. "Der 40 Quadratmeter große Sanitärbereich ist allerdings noch nicht ganz fertig geworden, da fehlen noch einige Fliesen und die nötigen Euro dafür", meinte Homeier mit einem Hinweis auf mögliche Spendengeber.
Ein großer Dank ging dabei an Elanchef Christian Giesecke, der bis zur Fertigstellung des restlichen Sanitärbereiches die Benutzung seiner Anlagen bereitstellt. Dank stattete Homeier aber auch an seinen Bauausschusschef Willi Mantik ab. "Ohne ihn und sein unermüdliches Wirken, wären wir noch lange nicht so weit", stellte Heiner Homeier fest. Noch einen besonderen Dank adressierte der Spartenleiter an den ehemaligen Gemeindedirektor Kunibert Ewert und seinen Kämmerer Michael Beermann, die durch schnelles und wirkungsvolles Handeln Anfang 2006 die Weichen für die Verlagerung der Tennisanlage gestellt hatten.
"Nun haben wir hier eine Sportanlage in bester Lage, die steigenden Mitgliederzahlen beweisen es bereits", freute sich Homeier, der das Ziel verfolgt, die Jugend wieder an die Tennissparte heranzuführen. Das forderte TSV-Chef Jürgen Stegen in seinen Einweihungsworten.
© Deister-Leine-Zeitung, 16.07.2007
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